Das „Spiegelzimmer“
Die an die Festsäle angrenzenden Zimmer des Schlosses waren ursprünglich repräsentative, halböffentliche Räume wie Salons, Speisezimmer oder Bibliotheken, die mit wertvollen Möbeln und Familienporträts ausgestattet waren.
Auch das heutige Spiegelzimmer diente diesem Zweck und hat eine wechselvolle Geschichte als Wohn-, Gäste- und Gesellschaftsraum. Seinen ursprünglichen Charakter prägten kostbare, mit gelber Seide bezogene Möbel, die ihm den Namen „Gelber Salon“ verliehen. Die Wände zierten einst Porträts der Adelsfamilie von Löwenthal, geschaffen vom berühmten Hofmaler Louis de Silvestre.
Leider sind von diesem Salon keine historischen Aufnahmen erhalten. Die Fotoserie zeigt exemplarisch historische Aufnahmen aus den Salons des Schlosses aus der Zeit um 1900.
Die heutige Ausstattung des Spiegelzimmers ist eine Hommage an die Vergangenheit: Das kunstvolle Würfelparkett, das 2017 im Rahmen eines Workshops entstand, und die namensgebenden Spiegel erinnern gemeinsam an die prachtvolle Atmosphäre des einstigen Salons.
Der Rundgang führt Sie nun in den nördlichen Vorsaal, gleich neben dem Friedenszimmer.






